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| AN: | Ordensgemeinschaften |
| VON: | JPIC Kommission der Internationalen Vereinigung Der Generaloberinnen (UISG, USG) JPIC-Promotoren in Rom und Caritas International |
| BETREFF: | Einladung zur Beteiligung am Weltweiten Aufruf zur Aktion gegen Armut |
Liebe Freunde!
Wir möchten Sie und Ihre Ordensgemeinschaft einladen, sich am Weltweiten Aufruf zur Aktion gegen Armut zu beteiligen. In diesem Jahr 2005 gibt es drei wichtige Ereignisse, welche die Möglichkeit in sich tragen, Armut Vergangenheit werden zu lassen:
In konzertierten Bemühungen wollen Menschen auf der ganzen Welt sicherstellen, dass die Regierungschefs auf unsere gemeinsame Stimme hören, die eine Beendigung der Armut ver-langt. Wir glauben, dass dies möglich ist:
Es ist für uns von großer Bedeutung, dass diese Ereignisse im Jahr der Eucharistie stattfinden. In seinem Apostolischen Schreiben Mane Nobiscum Domine sagte Papst Johannes Paul II:
„Warum sollte in diesem Jahr der Eucharistie nicht ein Zeitraum geschaffen werden, in dem die Diözesen und Pfarrgemeinden sich in besonderer Weise dafür einsetzen, dass jeder der vielen Armutserscheinungen in unserer Welt mit brüderlicher Anstren-gung begegnet wird? Ich denke an das Drama des Hungers, der hundertmillionen Menschen quält, ich denke an die Krankheiten, welche die Entwicklungsländer gei-ßeln, ich denke an die Einsamkeit vieler älterer Mitmenschen, an die Beschwernisse der Arbeitslosen und an die Widrigkeiten, mit denen die Immigranten konfrontiert werden. Diese Übel kennzeichnen – wenn auch in unterschiedlichem Maße – selbst die reichen Länder. Wir können uns nicht täuschen: An der gegenseitigen Liebe und insbesondere an der Sorge für die Bedürftigen erkennt man uns als wahre Jünger Christi. Dies ist das Kriterium, auf Grund dessen die Echtheit unserer Eucharistiefei-ern überprüft wird.“ (#28)
Als Akt unserer Solidarität und als Zeichen unserer persönlichen Verpflichtung, gegen Armut anzugehen, laden wir Sie ein, sich am weltweiten Gebets- und Fasttag am 1. Juli zu beteili-gen. Gebet und Fasten gehören seit jeher zu unserer Kirche, wenn es darum geht, Übel zu bekämpfen und Gutes zu bewirken. Diese symbolische Geste ist für uns die angemessene Weise, uns am Weltweiten Aufruf zu beteiligen.
Außerdem bitten wir Sie alle
Gott segne Sie in Ihren Bemühungen, „sich zum Förderer von Gemeinschaft, Frieden und Solidarität zu machen, und zwar in allen Lebensumständen“ (Mane Nobiscum Domine, #27).
Im Namen der Steyler Missionare
Michael Heinz svd
Koordinator für Gerechtigkeit, Frieden
und Bewahrung der Schöpfung - GFS
