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AJSC Rundbrief | ||
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Rundbrief # 5 | ||
Herzliche Grüße von den Mitgliedern des AJSC
Cor-Teams in Steyl! Normalerweise senden wir Ihnen unsere Rundbriefe nach
unserem halbjährlichen Planungstreffen im Dezember und im Juni/Juli.
Diesmal senden wir es früher wegen des bevorstehenden Generalkapitels SVD,
das am 4. Juni beginnt. Zwei Mitglieder unseres Teams werden daran
teilnehmen: Michael Somers als Moderator, und Peter als Verantwortlicher
der allgemeinen Dienste.
In diesem Brief finden Sie:
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1. Die Brüder sind Teil der
Gründergeneration
von, Matilde W. Sacardo
Während meines Lebens hier in Steyl als Mitglied des Cor-Teams vom AJSC hat
mich besonders das Leben der Brüder in der Kommunität von St. Michael beeindruckt. Sie sind
eine frohe und betende Gemeinschaft und legen Zeugnis ab durch ein Leben stiller
Arbeit.
Darum habe
ich begonnen, über das Leben der ersten Brüder in der Gesellschaft des
Göttlichen Wortes nachzuforschen. Wir haben versucht, Daten über Bruder
Marcolinus Elskemper, dem ersten Bruder der SVD, zu finden und haben festgestellt, dass
er die ersten Gelübde am 23. Mai 1881 abgelegt hat. Selbst mit Hilfe von P.
Ommerborn, der im Arnold Janssen Sekretariat arbeitet, haben wir keine
konkreteren Angaben gefunden.
Darum
müssen wir fortfahren, weitere Daten über sein Leben zu suchen.
2. Bruder Bernard – ein kaum bekanntes Gesicht auf unserer Website
Wenn Sie die
AJSC-Mappe für Öffentlichkeitsarbeit in der Website des SVD Generalates öffnen,
werden Sie die Fotografien von sechs Mitgliedern der Steyler Gründergeneration
entdecken. Fünf davon sind uns allen vertraut: Die Heiligen Arnold und Joseph,
die Selige María Helena und Mutter Josefa (beide Mitgründerinnen der SSpS), und
Michaela, (Mutter Maria Michaela, Mitgründerin der Anbetungsschwestern).
Das sechste
Foto ist vielleicht weniger bekannt. Es ist Br. Bernhard (Robert Schwerdtfeger,
1859-1909), der oben Erwähnte. Am 4. Oktober 1878 trat er in Steyl als zweiter
der Brüderkandidaten ein, obwohl zu dieser Zeit die Entwicklung der Berufung zum
Brudermissionar noch nicht festgelegt war. Arnold empfing einfach das erste
Dutzend Laienhelfer, ohne schon ein festes Konzept zu haben über die Form, die
er ihrem missionarischen Einsatz später geben würde.
Robert
Schwerdtfeger bat um Erlaubnis, sich für das Priestertum vorbereiten zu dürfen.
Arnold riet ihm, zunächst einige Monate als Handwerker zu arbeiten, bevor er
eine solche Entscheidung traf. Während dieser Monate bekam er ein solches
Interesse an seiner Arbeit, dass er seinen Beruf als Bruder erkannte und den
Gedanken aufgab, Priester zu werden. Diese Entscheidung hatte enorme Folgen für
die Entwicklung der Gesellschaft. Sie gab dem Beruf als Laienbruder ein neues
Gesicht: der Brudermissionar ist ein hochqualifizierter Mann der berufen ist,
mittels seiner Arbeit als Missionar zu wirken.
Bernhard war
gelernter Hutmacher, aber in Steyl wurde kein Hutmacher gebraucht. So wurde er dazu bestimmt, in der
kleinen Druckerei zu arbeiten. Bald zeigte er ein besonderes Talent für diese
Arbeit. P.Arnold schickte ihn zu einem Praktikum. Er kam begeistert nach Steyl
zurück. Er arbeitete in der mit primitivem Werkzeug ausgestatteten Druckerei und
war außerordentlich geschickt in der Unterweisung der Lehrlinge. Als später
andere Brüder kamen, um ihm zu helfen, richtete er seine ganze Aufmerksamkeit
auf die Druckmaschinen. Hier war er wirklich in seinem Element. Was der begabte
Bruder Abel in der Redaktion der Steyler Zeitschriften war, das war Br. Bernhard
für die technische Seite der Druckerei. Beide ergaben ein gutes Team. Als die
Presse sich weiter entwickelte, kamen immer andere Probleme hinzu, aber Bernhard
stellte sich ihnen ohne zu zögern.
Das kam klar
zum Ausdruck, als die neue Rotativdruckpresse installiert wurde, etwa um 1890.
Nur wenige Druckereien in Berlin und Leipzig hatten diesen Schritt gewagt. Br.
Bernhard sagte ganz einfach: „Was sie können, das können wir auch.“ P. Arnold
vertraute dem Urteil von Br. Bernhard und gab seine Zustimmung. Die
Installierung einer so großen Maschine brachte viele Schwierigkeiten mit sich,
und nur die Zähigkeit von Br. Bernhard brachte den Erfolg. Es war ein riesiger
Schritt vorwärts, er ermöglichte es, eine größere und bessere Zeitschrift zu
drucken. Die Verbreitung wuchs enorm, so dass bald die große Maschine nicht mehr
genügte. Man kaufte zuerst eine Druckpresse für zweifarbige Drucke, und danach
eine für fünf Farben. Diese Neuerungen brachten eine Menge neuer Aufgaben für
Br. Bernhard. Er musste lernen, mit den neuen Maschinen umzugehen und dann die
jungen Brüder in ihren Gebrauch einzuführen. Natürlich wuchsen auch die anderen
Abteilungen. Bernhard war die Seele des ganzen Unternehmens. Es schien, als ob
nichts zu schwierig wäre für ihn, er strebte immer danach, die Presse leistungs-
und wettbewerbsfähiger zu machen. Sein letztes großes Unternehmen war, die
Druckerei auf Elektrizität umzustellen. Das geschah in den Jahren
1908-1909.
Unter seiner
Leitung war die kleine Druckerei zu einem beeindruckenden Unternehmen gewachsen.
Ein Team von qualifizierten Brüdern war geschult worden. Br. Bernhard war
während 25 Jahren Vater Arnolds Vertrauensmann. Am Tag der Bestattung von P.
Arnold wurde eine Ladung Papier geliefert. Bernhard half beim Abladen und zog
sich eine Quetschung an einer Hand zu. Es scheint, dass es dabei zu einer
Blutvergiftung kam. Im Sommer entwickelte sich eine kleine, aber sehr
schmerzhafte Wunde an einem Bein, die nicht heilen wollte. Eine
Herzmuskelentzündung kam dazu. Er starb am 14. September 1909. Die Vielen, die
zu seiner Beerdigung kamen, zeigten, wie beliebt und geschätzt Br. Bernhard war.
Er war einer der besten der Steyler Brüder der Gründerzeit.
3. Indonesien –
SESAJI
Bericht von
Simon Bata
Auf nationaler Ebene entstand das SESAJI, Akronym in
Bahasa Indonesia. Es bezeichnet das Arnold Janssen Spiritualitätssekretariat in
Indonesien. Das Wort in sich ist sehr bedeutsam, denn Sesaji oder Sesaijen ist
ein Opfer für die Gottheit, oder auch für eine Respektsperson der eine göttliche
Gegenwart innewohnt, (z.B. ein König, eine Königin, eine spirituelle Person,
etc.) Das Verb bedeutet „dienen“, andern ein Mahl anbieten und den Tischdienst
versehen. Darum erinnert uns das Wort Sesaji ausdrücklich an das, was die
spirituelle Animation sein soll. Es meint, dass wir unseren Brüdern und
Schwestern dienen sollen mit der Achtung vor jedem Menschen weil Gott in ihm
wohnt, damit jeder und jede die Möglichkeit hat, die Gegenwart Gottes ihn
ihm/ihr selbst zu erfahren. Dann kann er/sie auch zum Diener oder zur Dienerin
der andern werden.
Die Provinzen
wechseln sich alle drei Jahre ab in der Leitung des Sekretariates. Die SVD-und
SSpS- Provinzen auf Timor sind im Augenblick dafür verantwortlich. Kurse auf
nationaler Ebene, wie z. B. die Erneuerungskurse von drei Monaten (Indonesisches
Tertiat), werden von SESAJI durchgeführt. Die SATs , zusammen mit SESAJI haben
auch Kurse für verschiedene andere Gruppen veranstaltet: für Leitungsaufgaben,
für die SATs selber, für Erstformation, für Altersgruppen unter zehn Jahren in
ewigen Gelübden, für ältere (über 60).
Es gab auch
Programme mit spezifischen Themen für alle, oder die Jahresexerzitien, sowohl
Vortrags- als auch Einzelexerzitien. Manchmal sind die Teilnehmer/Innen Laien
die uns nahe stehen und uns in unserer gemeinsamen Mission unterstützen. In den
meisten Provinzen tragen diese Laiengruppen den Namen „Soverdia“.
Ich hatte
Gelegenheit, alle Leiter der Provinzen und Regionen und die SAT in ihren
jeweiligen Provinzen zu besuchen (ausgenommen die Region der SSpS in
Kalimantan). Dabei traf ich auch die Oberin unserer Anbetungsschwestern. Bei
diesem Austausch wurde mir vor allem eins klar, nämlich, dass die spirituelle
Animation sowohl den Eifer der SAT-Mitglieder als auch den Einsatz der Obern
braucht. Im Bewusstsein, dass ihre Hauptaufgabe in der geistlichen Leitung
besteht, sind sie sehr bestrebt, die SATs und SESAJI auf verschiedene Weise zu
unterstützen, und z.B. Zeit für Besinnung, Planung und Auswertung aufzubringen.
Machen wir so weiter!
Das
kombinierte SSpS-SVD Terziat (vom 20. Februar bis 19. Mai, in spanisch und
portugiesisch) begann in Steyl und dauerte dort drei Wochen. Dann ging es
weiter, über Oies nach Nemi. Matilde war zweite Leiterin und arbeitete mit Tony
Pates als Leiter zusammen. Franziska und Emmi halfen mit in Steyl, durch
Konferenzen über unsere Spiritualität, und Michael bei den Exerzitien in Nemi.
Michael war außerdem in Brasilien und Argentinien. Dort gab er Seminare für die
Anbetungsschwestern. Er verbrachte danach noch einen zusätzlichen Monat in Sao
Paulo um portugiesisch zu lernen. Das wird ihm eine zusätzliche Hilfe sein bei
seiner Arbeit auf dem bevorstehenden Generalkapitel.
Außer dem
Seminar über kontemplatives Gebet das sie gab, war Franziska mit dem Erstellen
einer Schrift zur Führung durch die Steyler Oberkirche beschäftigt. Die Kirche
ist noch fast ganz so erhalten wie sie war, als sie vom Stifter gebaut wurde.
Das Buch beabsichtigt, die Hauptmerkmale der Spiritualität Arnold Janssens und
der Gründergeneration, so wie sie in der Kirche zum Ausdruck kommen,
herauszustellen.
Emmie und
Peter waren in Polen. Sie gaben ein längeres Seminar um SSpS und SVD SATs für
Polen, die Slowakei, Ukraine und Russland vorzubereiten. Es war diesmal eine
kleinere Gruppe als sonst, da das Seminar in englischer Sprache gehalten wurde.
Aber die Teilnehmer/Innen sind begeistert am Planen für ein ähnliches Seminar,
das später auf polnisch und slowakisch für eine größere Gruppe stattfinden soll.
Peter blieb noch ein wenig länger dort, um einen gemeinsamen Exerzitienkurs
SSpS-SSpSAP und ein Seminar für die Anbetungsschwestern zu leiten. Es war sehr
kalt in Polen. Die ganze Zeit über lag Schnee. Emmie erfährt jetzt ein ganz
anderes Klima, denn sie ist zur Zeit in Indien auf Heimaturlaub.
Wie wir im
letzten Rundbrief berichtet haben, ging Simon nach Hause, nach Indonesien, zur
Bestattung seiner Mutter. Er blieb noch, um mit den Obern und den Mitgliedern
der SAT zukünftige AJSC-Programme zu planen. Er ist jetzt für die Dauer von zwei
Monaten in England in einer Pfarrei tätig, um sein Englisch zu vertiefen und
einige Erfahrung bezüglich Pfarrarbeit zu sammeln.
Gedanken über Mutter Josefa
Bibliographien über unsere Heiligen Arnold
Janssen und Joseph Freinademetz, gesammelt von Manfred Müller SVD.
83 Seiten. Das Schriftstück führt alle Artikel und Schriften von oder über
unsere beiden Heiligen nach Sprachen auf. So ist das Suchen nach geeignetem
Material erleichtert. Es gibt es nur in elektronischem Format. Sie können es auf
der Website des Generalates , bei der Geschichte der SVD, Bereich Mitglieder,
finden.
Spiritualität des Göttlichen
Wortes.
An
Ascent through the Human Word, von Paul G. La Forge. Vorwort v.
Heinrich Heekeren. xix + 401 Seiten. Veröffentlicht bei Satprakashan Sanchar
Kendra, Indore, 2005. Das Buch ist das Ergebnis der Reflektion des Autors, über
die Entwicklung seiner Spiritualität während seiner langen Jahre als Missionar
in Japan, als Lehrer für Fremdsprachen und Geschäftsethik an der Nanzan-
Universität. Er schreibt auch über die Entwicklung von Mission und Spiritualität
in der SVD von der Zeit Arnold Janssens an bis in unsere Tage, einschließlich
des Generalkapitels 2000.
Zeugen des Wortes Schriften über Arnold Janssen und die
Mission der SVD, von Leonardo Estioko, SVD. 142 Seiten, mit Illustrationen.
(Logos Publications, Manila, 2005) Der Titel ist der Slogan der „Vereinigung für
Erziehung vom Göttlichen Wort“ der Philippinen. Das Buch ist gedacht als
ergänzende Lektüre für Schüler in religiöser Erziehung und Theologie in unseren
DWEA-Schulen.
Der Bibelschlüssel
1-3-5-3,
von John
Shevlin, SVD Das kleine Heft von 8 Seiten gibt einen Schlüssel zur Geschichte
der Bibel.
Fax kaputt! Unser Fax
vom Team (326 1330) hat den Geist aufgegeben. Bitte gebrauchen Sie in Zukunft
die Nummer vom Haus-fax:
+31 77 3261 362. Wenn Sie
uns vor kurzem einen Fax gesendet habe, benachrichtigen Sie uns bitte noch
einmal. Es könnte sein, dass Ihr Fax nicht durchgekommen ist. Vielen Dank!
Wir stellen
auch weiterhin Artikel in die AJSC-Mappe auf der Website des Generalates,
Bereich Veröffentlichungen : http://www.svdcuria.org
Klicken Sie Site Map/Mapa
del sitio, dann klicken Sie AJSC-CEAJ. Sie können das Material lesen und
herunterladen.
Wenn
Sie Material haben (Artikel oder Programm-Module), das in der spirituellen
Animation von Nutzen sein könnte, bitten wir um Zusendung. Dann können wir es
ins Internet stellen, damit auch andere Zugang dazu bekommen. Bitte senden Sie
uns diese Material, auch Neuheiten und Programme die Sie gegeben haben, an
folgende Adresse:
Der AJSC-Rundbrief wird in fünf Sprachen verschickt:
englisch, deutsch, spanisch, portugiesisch und indonesisch.
Wir erwarten
Ihre Nachrichten.
Mit unseren
besten Wünschen für Ihre Arbeit,